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«Missiun Grischa»: Countdown zum Projekt 2018

Eine «Mission Impossible»? Die gibt es nicht. Und folglich geht die Reise von RUEDIRENNT weiter. Das fünfte Grossprojekt, das vom 4. bis 11. August 2018 angesetzt ist, führt uns ins Herz des Kantons Graubünden – als «Missiun Grischa». Und der rätoromanische Untertitel «Cuorer cun cor» ist bei uns seit jeher Programm: Laufen mit Herz!

Der Countdown läuft unerbittlich: noch 34 Tage. Natürlich ist die sportliche Herausforderung mit rund 220 Kilometern und 10 000 Höhenmetern in acht Tagen beeindruckend – wir begegnen ihr mit Respekt. Doch sie steht für uns auch in diesem Jahr nicht im Vordergrund. Vielmehr sind es erneut die Projekte rund um sozial benachteiligte Menschen, denen unsere volle Aufmerksamkeit gilt.

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Start unserer «Missiun Grischa» ist in Poschiavo – von dort geht es in den einzelnen Etappen nach St. Moritz, auf die Keschhütte, nach Davos, Arosa, Lenzerheide, Thusis, Ilanz und Chur. An den Etappenorten (mit Ausnahme der Keschhütte) wartet jeweils eine stimmungsmässige und kulinarische Überraschung auf uns alle. Sei dabei – wir freuen uns auf Dich!

Der Stiftungsrat der RUEDIRENNT Foundation (Ruedi Frehner, Reto Hunziker, Vloggy Strohm, Thomas Negri) hat sich für vier sehr unterschiedliche und geografisch über die ganze Schweiz verteilte Geschichten entschieden, die mit der «Missiun Grischa» ganz gezielt unterstützt werden sollen.

  • ARGO Graubünden: Die ARGO betreibt Werkstätten und Wohnheime für erwachsene Menschen mit Behinderung in Graubünden. Aus dem Spendenerlös der «Missiun Grischa» soll ein sportliches Projekt der Stiftung, deren Wurzeln auf das Jahr 1970 zurückgehen, unterstützt werden.
  • Hippotherapie-Zentrum Basel: Das Stiftung 1979 gegründete Zentrum stellt für verschiedene Therapien ausgebildete Pferde und Pferdeführer zur Verfügung. Aus dem Spendenerlös der «Missiun Grischa» soll der Unterhalt eines Islandpferdes während eines Jahres finanziert werden.
  • Stiftung KiFa Schweiz: Die Stiftung Kind und Familie ist eine Non-Profit-Organisation und entlastet Familien mit schwer behinderten und kranken Kindern. Aus dem Spendenerlös, der «Missiun Grischa» soll für ein Kind die Finanzierung der traditionellen Ferienwoche in Walchwil sichergestellt werden.
  • Hospiz Zentralschweiz: Die 2015 in Luzern ins Leben gerufene Stiftung will Sterbenden, die älter als 18 Jahre sind, mit Hilfe einer liebevollen und individuellen Begleitung und Betreuung eine würdige Gestaltung des letzten Lebensabschnittes ermöglichen. Aus dem Spendenerlös der «Missiun Grischa» soll das sich noch im Aufbau befindende Hospiz mit einem Beitrag ans Sterbezimmer unterstützt werden.

205’422 Franken konnte RUEDIRENNT bei den ersten vier Grossprojekten in den Jahren 2011, 2012, 2014 und 2016 an Spendengeldern für ganz konkrete Umsetzungen sammeln – jetzt geht die Reise im Bündnerland schon bald weiter. Unterstütze auch Du unsere «Missiun Grischa – Cuorer cun cor» mit einem Spendenbeitrag auf folgendes Konto:

IBAN CH31 0020 8208 1222 7801 R
UBS Chur / RUEDIRENNT
Rubrik «Projekte»

Und verfolge auf der Homepage www.ruedirennt.ch sowie auf der Facebook-Seite www.fb.com/ruedirennt alles zum Projekt, berührende Geschichten und spannende Hintergründe.

Die Läufer mit Herz sagen Dir herzlich Dankeschön!

Projekt-Flyer als PDF anschauen/herunterladen

 

 

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«Tour de Suisse» mit Spendenchecks

Ausnahmsweise mit dem Auto – und nicht rennend: Ruedi Frehner und Reto Hunziker querten noch einmal die Schweiz. An zwei November-Samstagen hat RUEDIRENNT diejenigen Institutionen besucht, die Athletinnen und Athleten an die National Winter Games von Special Olympics in Chur entsandt hatten – und die bereits Teil des «Special Run for Special People 2016» waren. Im Gepäck: neun Checks im Wert von 34’000 Franken!

Zur Erinnerung: Im Rahmen des Projekts 2016 wurde unter anderem der gesamte Medaillensatz der nationalen Winterspiele der weltgrössten Sportbewegung für Menschen mit geistiger Behinderung finanziert. Doch schon rasch war klar: Das überwältigende Sammelergebnis überstieg den finanziellen Rahmen für die geplanten Spenden – ein Luxusproblem.

So entstand die Idee der direkten Unterstützung der Institutionen, die Teil der diesjährigen Laufreise zwischen Bern und Chur Anfang dieses Jahres waren. Die Grösse des Checks richtete sich dabei nach der Grösse des Sportteams in der jeweiligen Einrichtung – dazu musste die Verwendung des Betrages klar definiert werden. Denn bei RUEDIRENNT wird jeder Spendenfranken einem klaren Zweck zugewiesen.

Diese «Tour de Suisse» geriet erneut zum unvergesslichen Erlebnis: So hatten bei der Heilpädagogischen Schule in Stans beispielsweise Schülerinnen und Schüler ein feines «Zmorge» hergerichtet, Kaffee und Kuchen war in der Stiftung Bad Heustrich angesagt – und auch bei der Stiftung Bernaville in Schwarzenberg wurde mit Gutzi und Getränken für das leibliche Wohl gesorgt. Die Stiftung, deren Biker uns vom Start beim Bundeshaus in Bern zum Flughafen Bern-Belp begleitet hatten, wartete zudem mit einer weiteren Überraschung: «Sie haben mit dem gespendeten Geld die Laufgruppe Bernaville ins Lebengerufen», erklärt Ruedi Frehner, «das hat Reto und mich natürlich mächtig gefreut.»

Und abschliessend geht einmal mehr der Dank natürlich an alle Spenderinnen und Spender von RUEDIRENNT, die solche Erlebnisse überhaupt erst möglich machen und für viele strahlende Gesichter sorgen.

 

Die Spendenbeträge und deren Verwendung im Detail:

  • Stiftung Bad Heustrich: 4500 Franken für eine Wintersportwoche 2017
  • Stiftung Sunneschyn Meiringen: 4500 Franken für Vorbereitung/Teilnahme an den Winter Games Austria 2017 in Schladming
  • Procap Sargans-Werdenberg: 4500 Franken für den Ausbau diverser Sportangebote
  • Werkheim Uster: 4500 Franken für die Zentrale Lagerung der Sportkleider
  • Schulheim Chur: 4500 Franken für die Teilnanhme an den National Summer Games 2018 in Genf
  • Stiftung Balm: 4000 Franken für die Sportmaterialbeschaffung für Winter- und Sommerlager
  • Wohnstätten Zwyssig: 3500 Franken für die Teilnahme an den National Summer Games 2018 in Genf
  • Heilpädagogische Schule Stans: 2000 Franken für das Wintersportlager 2017 und ein Wander- und Erlebnislager
  • Stiftung Bernaville Schwarzenberg: 2000 Franken für die Gründung und Austattung der Laufgruppe

 

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«LuZ 2016»: 41-Kilometer-Plauschlauf füllt Projektkasse

Aus einem Trainingsplausch von Stefan Moos und René Hantzsch wurde 2013 der «LuZ – Lauf um den Zugersee» geboren. Dieses Jahr stand die vierte Austragung mit angepasster Streckenführung ganz im Zeichen von RUEDIRENNT. «Ein tolles Erlebnis», resümiert Stefan Moos in seinem Dankesschreiben an die 16 Teilnehmenden.

An Stelle eines Startgeldes wurde für «The Special Run for Special People» gespendet. Zusammengekommen sind nicht nur stolze 41 Laufkilometer, sondern ebenso eindrückliche 710 Franken, die von den Organisatoren auf 800 Franken aufgerundet worden sind. «Den ‹LuZ› wird es mit Bestimmtheit auch 2017 wieder geben», verspricht Stefan Moos. Dann für einen neuen, noch zu definierenden wohltätigen Zweck.

Für das tolle Erlebnis und Ergebnis 2016 bedankt sich das RUEDIRENNT-Team herzlich!

 

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Checkübergabe: «MiMeMu» geht auf Reisen

Es war das berühmte Tüpfelchen aufs «i»: Beim Einlauf des «Special Run for Special People» auf den Bahnhofplatz in Chur hatte «MiMeMu» für fetzigen Sound gesorgt und Teilnehmende sowie Zuschauer auf professionelle Art und Weise unterhalten. Für dieses Engagement durch Menschen mit Handicap sagt RUEDIRENNT rückblickend herzlichen Dank – und überreichte der Initiantin und Leiterin Therese Spinas von «Mit Menschen musizieren» einen Check in Höhe von 1500 Franken.

Natürlich soll das Geld – wie bei den RUEDIRENNT-Projekten ein Muss – konkret definiert eingesetzt werden. «Unsere aus sechs Musikern, drei Betreuerinnen und der Leitung bestehende Musikgruppe reist damit Ende Juni nach Einsiedeln», erklärt Therese Spinas. Dort steht der Besuch eines Theaterstücks der «Fremden Vögel», ebenfalls ein Projekt mit Menschen mit Handicap, auf dem Programm. Nebst Reisespesen und Übernachtung in der Jugi Einsiedeln ist auch ein Mittagessen mit der befreundeten Theatergruppe im Betrag eingeschlossen. «Wie schätzen diesen Beitrag zu unserer Weiterbildung sehr», freut sich Therese Spinas.

Das Engagement von RUEDIRENNT in Chur hat übrigens auch auf höchster politischer Ebene Spuren hinterlasssen: «Ihr habt einen grossen Teil dazu beigetragen, dass wir mit den Special Olympics Winter Games» einen gelungenen Anlass in unserer schönen Stadt erleben durfte», so Stadtpräsident Urs Marti in seinem Dankesschreiben – das auch für die weiteren Projekte «allerbesten Erfolg» wünscht.

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Fototermin im City West in Chur: «MiMeMu»-Initiantin Therese Spinas nimmt den RUEDIRENNT-Check von 1500 Franken durch Reto Hunziker und Ruedi Frehner in Empfang – und freut sich bereits jetzt auf einen interessanten Ausflug ihrer Musikgruppe nach Einsiedeln.

 

Link auf die Facebook-Seite von MiMeMu
mehr zum Theaterstück der «Fremden Vögel»

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Checkübergabe: MS-Betroffene freuen sich über 6500 Franken

«Das ist ein wichtiges Zeichen für die Anliegen von MS-Betroffenen und ihren Familien», sagt Regula Muralt in der riesigen Schalterhalle des Zürcher Hauptbahnhofs. Die Kommunikationsleiterin der Schweizerischen Multiple-Sklerose-Gesellschaft hat dort soeben aus den Händen von RUEDIRENNT einen Check über 6500 Franken in Empfang genommen.

Der Betrag ist Teil des Erlöses von «The Special Run for Special People». Fast 43’000 Franken waren beim diesjährigen Laufprojekt zusammengekommen, so dass nebst den ursprünglich definierten Institutionen Special Olympics, Verein Quack und Blind Jogging weitere, sorgfältig evaluierte Projekte für benachteiligte Menschen unterstützt werden können.

«Die grosszügige finanzielle Unterstützung von RUEDIRENNT wird für Gruppenaufenthalte von schwer MS-Betroffenen eingesetzt», erklärt Regula Muralt. In einem solchen Gruppenaufenthalt erleben MS-Betroffene Lebensfreude, abwechslungsreiche Momente und erhalten neue Impulse für ihr oftmals monotones Alltagsleben. «Für kurze Zeit erleben sie eine Normalität, wie sie für gesunde Menschen selbstverständlich ist.»

Die 6500 Franken bedeuten, dass 14 schwer MS-Betroffenen ein Tag im Gruppenaufenthalt geschenkt werden kann. «Die Entlastungsaufenthalte bieten den Betroffenen und ihren pflegenden Angehörigen Zeit, um Kräfte zu tanken», sagt Regula Muralt. «Solche Verschnaufpausen und der Abstand zum Alltag schaffen grundlegende Ressourcen für beide Seiten.»

Um einen solchen Aufenthalt realisieren zu können, benötige es laut Regula Muralt 20 Freiwillige und zwei ausgebildete Pflegefachpersonen.

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Fototermin im HB Zürich: Das RUEDIRENNT-Team mit Reto Hunziker, Jasmin Nunige und Ruedi Frehner überreicht Regula Muralt (Zweite von rechts) von der Schweizerischen MS-Gesellschaft den Check.

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«Luxusproblem» dank überwältigendem Spendenergebnis

Seit gut 34 Tagen ist «The Special Run for Special People» bereits wieder Vergangenheit – jetzt steht die Gesamtsumme, die im Rahmen des Projekts gesammelt werden konnte, offiziell fest: 42’814.40 Franken sind rund um die zehntägige Laufreise von Bern nach Chur zusammengekommen. «Wir sind überwältigt», so der einhellige Tenor bei RUEDIRENNT.

«Dieser Erfolg macht uns stolz», wird Ruedi Frehner in der aktuellen Ausgabe des Magazins «Fit for life» zitiert. Zusammen mit Reto Hunziker hat er auf den letztlich knapp 400 Kilometern viele emotionale Höhepunkte erleben dürfen – insbesondere bei den Zwischenhalten in den Institutionen, in denen Athletinnen und Athleten von Special Olympics wohnen und arbeiten. «Es berührt, wie direkt diese Menschen ihre Freude, Emotionen zeigen», sagt Ruedi. Und Reto ergänzt: «Da könnten wir Nichtbehinderte uns einiges abschauen – auch, wie wenig diese Leute brauchen, um sich zu freuen, herzhaft zu lachen.»

Für Ruedi ist klar: «Ich habe die Bestätigung erhalten, dass ich noch mehr Zeit für benachteiligte Menschen einsetzen möchte.» Ohnehin gilt die Floskel: Nach dem Projekt ist vor dem Projekt – und so reifen im vierköpfigen Kernteam von RUEDIRENNT bereits konkrete Ideen, wie die Reise weitergehen wird.

Vorerst sieht sich das soziale Laufprojekt jedoch mit einer anderen Herausforderung aus der Kategorie «Luxusprobleme» konfrontiert: Die knapp 43’000 Franken sind deutlich mehr als im Vorfeld erträumt. Die drei zugesagten Projekte (Medaillen für die National Winter Games von Special Olympics, Sommerlager des Vereins Quack und Kerzerslauf-Teilnahme für den Verein Blind Jogging) sind finanziert – jetzt geht es in den kommenden Wochen darum, sorgfältig weitere Projekte zu evaluieren.

Auch hier sind Ideen bereits vorhanden. Und wie immer gilt: Jeder gespendete Franken wird zu 100 Prozent für benachteiligte Menschen eingesetzt. Die Details dazu werden natürlich laufend auf www.ruedirennt.ch und über unsere Facebook-Seite kommuniziert.

Die Checkübergabe von 10’000 Franken an Special Olympics fand am 3. März vor grossem Publikum in der Stadthalle Chur statt, Blind Jogging erhielt vergangene Woche den Betrag von 3000 Franken in Basel überreicht. Und weitere 5000 Franken gehen Mitte Juli während des «Kids Camp 2016» in Quarten an den Verein Quack.

Zwar werden alle Spenderinnen und Spender demnächst persönlich angeschrieben, doch vorweg auch schon an dieser Stelle: «Herzlichen Dank, ihr seid grossartig!»

 

Checkübergabe an den Verein Blind Jogging.

Erfolgreicher Kerzerslauf: Checkübergabe an Blind Jogging

bling_jogging_basel_checkuebergabe_gabor_szirt«Highlight des Jahres und gleichzeitig Saisoneröffnung» – so wird der Kerzerslauf auf der Homepage von Blind Jogging beschrieben. Der in Basel domizilierte Förderverein für blinde und sehbehinderte Läuferinnen und Läufer stellte am vergangenen 19. März insgesamt acht sogenannte Tandems.

Dabei wurden im Freiburgischen gleich mehrere Spitzenergebnisse erzielt: Zwei Mal resultierte eine Kategorienbestzeit, ein weiteres Mal reichte es zum zweiten Platz. Unterstützt wurde Blind Jogging auch von RUEDIRENNT: Dem «Projekt Kerzerslauf 2016» wurden bereits im Vorfeld 3000 Franken aus dem «Special Run for Special People» von Bern nach Chur zugesagt.

Am vergangenen Samstag kam es nun zur Checkübergabe: Ruedi Frehner und Vloggy Strohm überreichten diesen vor dem Basler St. Alban-Tor der sehbehinderten (und in Kerzers zusammen mit Guide Heinz in ihrer Kategorie siegreichen) Läuferin Judith Aeschlimann und Blind-Jogging-Präsident Gabor Szirt (von links nach rechts/Klick aufs Bild zum Vergrössern).

«Der Tag wird uns lange in Erinnerung bleiben», erklärt Gabor Szirt. «2017 sind wir sicher wieder dabei.»

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Prächtiges Wetter, tolle Stimmung und drei Medaillen: Das Blind-Jogging-Team am Kerzerslauf 2016. (Foto: Blind Jogging)

Impressionen von der RUEDIRENNT-Schlussetappe 2016 (Foto: Flurin Bergamin)

Flurin Bergamin: Chur-Nachlese der besonderen Art

Ein Tag, der allen Beteiligten noch lange in bester Erinnerung bleiben wird. Wegen der sportlichen Leistung? Natürlich. Vor allem aber auf Grund der riesigen Emotionen, die auf der gestrigen Schlussetappe von «The Special Run for Special People» zwischen Vaduz und Chur immer wieder förmlich greifbar wurden.

Flurin Bergamin hat dabei den Läufertross um Ruedi Frehner und Reto Hunziker nicht nur mit einer Kameradrohne begleitet und daraus einen wunderschönen Film produziert (siehe unten), sondern auch eindrückliche Fotos geschossen. Diese haben wir in einer Galerie zusammengestellt: zurücklehnen, draufklicken – und geniessen.

Das gesamte RUEDIRENNT-Team bedankt sich ganz herzlich bei Flurin!

 

Die Schlussetappe – der Film

Weitere Foto-Impressionen vom «Special Run for Special People»
gibt es in unserem öffentlichen Facebook-Projektalbum.

 

 

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Finale furioso: Das emotionale Schlussbouquet

Was für ein Abschluss von «The Special Run for Special People»: Begeisterte Athletinnen und Athleten, aber auch viele Helfende und Betreunde der National Winter Games von Special Olympics Switzerland empfangen in der proppevollen Churer Stadthalle den RUEDIRENNT-Läufertross. Noch einmal eine Marathondistanz zum Abschluss – von Vaduz bis in die Bündner Hauptstadt. Und zuletzt ein regelrechter Triumphzug für die beiden Protagonisten Ruedi Frehner und Reto Hunziker.

Rückblende im Zeitraffer: Sonne statt der angekündigte Niederschlag schickt um 10.30 Uhr im «Ländle» bereits rund 40 Teilnehmende auf die letzte Etappe der zehntägigen RUEDIRENNT-Reise für benachteiligte Menschen. Unterwegs, durch das Rheintal und die Bündner Herrschaft, werden es laufend mehr; ab Haldenstein sorgt sogar eine Polizeieskorte dafür, dass es zu keiner brenzligen Situation kommen kann. Um 16 Uhr legt die Musikgruppe «MiMeMu», eine fetzige Band mit geistig behinderten Menschen, auf dem Bahnhofsplatz in Chur los – die Stiftung Schulheim Chur überrascht die Bevölkerung mit heissem Punsch und Gutzi. Zu diesem Zeitpunkt ist es wieder trocken, nachdem die Läuferinnen und Läufer zwischen Landquart und Haldenstein dann noch von nassem Schneefall begleitet werden.

Was folgt, ist ein regelrechter Einzug der Helden: In vergleichsweise gemächlichem Tempo zieht der noch immer von Polizeifahrzeugen eskotierte, jetzt etwa 200 Personen starke Tross zur Stadthalle. Der Rest? Emotionen pur.

Die Athletinnen und Athleten der Stiftung Bad Heustrich aus Emdtal, die RUEDIRENNT bereits vergangene Woche auf der zweiten Etappe einen unvergesslichen Empfang bereitet hatten, feiern Ruedi und Reto lautstark – und stehen damit dem Team der Stiftung Sunneschyn aus Meiringen (herzerwärmender Besuch auf der dritten Etappe) in Nichts nach: Letzteres heisst den Läufertross bereits während der Schlussetappe beim Zwischenhalt bei der Raststätte Heidiland ebenfalls frenetisch willkommen.

«Eine extrem spannende Geschichte», resümiert Ruedi in Chur. «Wir haben super Emotionen erlebt», ergänzt ein sichtlich bewegter Reto. Auf der Bühne der Stadthalle überreicht das gesamte RUEDIRENNT-Team den Check von 10’000 Franken an Special Olympics: Mit diesem Betrag werden alle Medaillen der ab heute bis Sonntag dauernden Spiele finanziert (die weiteren Checkübegaben an die Vereine Quack und Blind Jogging werden folgen).

Diese Reise von RUEDIRENNT ist zu Ende. Die nächsten Ideen nehmen aber bereits erste Konturen an. In Chur heisst es an diesem Abend aber vorerst einmal: Lasst die Spiele beginnen!

 

Bewegende Momente: Die Schlussetappe in Bildern

Das RUEDIRENNT-Team bedankt sich herzlich bei Flurin Bergamin für diese tollen Aufnahmen!

Weitere Foto-Impressionen vom «Special Run for Special People» gibt es in unserem öffentlichen Facebook-Projektalbum. In den kommenden Tagen wird der Rückblick sukzessive ergänzt. Wie heisst es so schön neudeutsch? «Stay tuned!»

 

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Countdown für Chur: So läuft die Schlussetappe

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«Flame of Hope»: Seit dem 26. Februar steht das fast fünf Meter hohe Kunstwerk auf dem Churer Alexanderplatz. (Quelle: Special Olympics Switzerland/Facebook)

Täglich viele Begegnungen, täglich viele Emotionen, täglich Bewegendes – doch die Vorfreude auf die Schlussetappe vom Donnerstag als absoluter Höhepunkt ist förmlich greifbar. «Das wird ein Käferfest», ist Ruedi Frehner überzeugt, der sich heute zusammen mit Reto Hunziker von Rapperswil nach Murg allmählich an Chur annähert.

Gut 42 Kilometer werden am 3. März noch einmal auf dem Programm stehen. Nicht zuletzt dank der medialen Unterstützung von Radio Südostschweiz erhofft sich RUEDIRENNT, dass es mehrere Hundert Mitläuferinnen und Mitläufer sein werden, die den Einzug in die Bündner Kantonshauptstadt zu einem kleinen Triumphzug werden lassen. Am gleichen Abend beginnen dort die National Winter Games von Special Olympics Switzerland, der weltgrössten Sportbewegung für geistig behinderte Menschen – und «The Special Run for Special People» sammelt bekanntlich unter anderem Geld zur Finanzierung des gesamten Medaillensatzes, der vom 3. bis 6. März an die Athletinnen und Athleten übergeben wird.

Gestartet wird am Donnerstag um 10.30 Uhr bei der Post in Vaduz. Als Ein- und Ausstiegsorte bieten sich die Zwischenhalte in Trübbach, Fläsch, bei der Raststätte Heidiland, in Landquart, Zizers, Untervaz und Haldenstein an – die genauen Etappendetails sind hier aufgelistet.

Ab etwa 16 Uhr startet die grosse Party in Chur: Auf dem Bahnhofsplatz spielt die Musikgruppe MiMeMu («Mit Menschen musizieren») für die Bevölkerung, die Stiftung Schulheim Chur verteilt dazu Punsch und Gutzi. Gegen 16.15 Uhr wird die Ankunft von RUEDIRENNT erwartet – um 16.40 Uhr geht es dann gemeinsam weiter in die Stadthalle. Dort warten Athletinnen und Athleten von Special Olympics, Fans und Betreuende auf den Läufertross – und für 17.15 Uhr ist die Checkübergabe an Special Olympics vorgesehen.

Zumindest teilweise wird es ein Wiedersehen mit bekannten Gesichtern, die «The Special Run for Special People» in den vergangenen Tagen bei etlichen Zwischenhalten bereits zu einem unvergesslichen Erlebnis werden liessen. RUEDIRENNT hat auf der Reise von Bern (2014 der Austragungsort der National Summer Games) nach Chur bekanntlich immer wieder Institutionen mit Athletinnen und Athleten von Special Olympics angelaufen.

Schon jetzt ist klar: Noch einmal sind «Emotionen pur» garantiert. Und das Beste daran: Alle können Teil der RUEDIRENNT-Geschichte werden.

Weitere Fotos von «The Special Run for Special People» gibt es in unserem öffentlichen Projektalbum auf Facebook.