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«Luxusproblem» dank überwältigendem Spendenergebnis

Seit gut 34 Tagen ist «The Special Run for Special People» bereits wieder Vergangenheit – jetzt steht die Gesamtsumme, die im Rahmen des Projekts gesammelt werden konnte, offiziell fest: 42’814.40 Franken sind rund um die zehntägige Laufreise von Bern nach Chur zusammengekommen. «Wir sind überwältigt», so der einhellige Tenor bei RUEDIRENNT.

«Dieser Erfolg macht uns stolz», wird Ruedi Frehner in der aktuellen Ausgabe des Magazins «Fit for life» zitiert. Zusammen mit Reto Hunziker hat er auf den letztlich knapp 400 Kilometern viele emotionale Höhepunkte erleben dürfen – insbesondere bei den Zwischenhalten in den Institutionen, in denen Athletinnen und Athleten von Special Olympics wohnen und arbeiten. «Es berührt, wie direkt diese Menschen ihre Freude, Emotionen zeigen», sagt Ruedi. Und Reto ergänzt: «Da könnten wir Nichtbehinderte uns einiges abschauen – auch, wie wenig diese Leute brauchen, um sich zu freuen, herzhaft zu lachen.»

Für Ruedi ist klar: «Ich habe die Bestätigung erhalten, dass ich noch mehr Zeit für benachteiligte Menschen einsetzen möchte.» Ohnehin gilt die Floskel: Nach dem Projekt ist vor dem Projekt – und so reifen im vierköpfigen Kernteam von RUEDIRENNT bereits konkrete Ideen, wie die Reise weitergehen wird.

Vorerst sieht sich das soziale Laufprojekt jedoch mit einer anderen Herausforderung aus der Kategorie «Luxusprobleme» konfrontiert: Die knapp 43’000 Franken sind deutlich mehr als im Vorfeld erträumt. Die drei zugesagten Projekte (Medaillen für die National Winter Games von Special Olympics, Sommerlager des Vereins Quack und Kerzerslauf-Teilnahme für den Verein Blind Jogging) sind finanziert – jetzt geht es in den kommenden Wochen darum, sorgfältig weitere Projekte zu evaluieren.

Auch hier sind Ideen bereits vorhanden. Und wie immer gilt: Jeder gespendete Franken wird zu 100 Prozent für benachteiligte Menschen eingesetzt. Die Details dazu werden natürlich laufend auf www.ruedirennt.ch und über unsere Facebook-Seite kommuniziert.

Die Checkübergabe von 10’000 Franken an Special Olympics fand am 3. März vor grossem Publikum in der Stadthalle Chur statt, Blind Jogging erhielt vergangene Woche den Betrag von 3000 Franken in Basel überreicht. Und weitere 5000 Franken gehen Mitte Juli während des «Kids Camp 2016» in Quarten an den Verein Quack.

Zwar werden alle Spenderinnen und Spender demnächst persönlich angeschrieben, doch vorweg auch schon an dieser Stelle: «Herzlichen Dank, ihr seid grossartig!»

 

Checkübergabe an den Verein Blind Jogging.

Erfolgreicher Kerzerslauf: Checkübergabe an Blind Jogging

bling_jogging_basel_checkuebergabe_gabor_szirt«Highlight des Jahres und gleichzeitig Saisoneröffnung» – so wird der Kerzerslauf auf der Homepage von Blind Jogging beschrieben. Der in Basel domizilierte Förderverein für blinde und sehbehinderte Läuferinnen und Läufer stellte am vergangenen 19. März insgesamt acht sogenannte Tandems.

Dabei wurden im Freiburgischen gleich mehrere Spitzenergebnisse erzielt: Zwei Mal resultierte eine Kategorienbestzeit, ein weiteres Mal reichte es zum zweiten Platz. Unterstützt wurde Blind Jogging auch von RUEDIRENNT: Dem «Projekt Kerzerslauf 2016» wurden bereits im Vorfeld 3000 Franken aus dem «Special Run for Special People» von Bern nach Chur zugesagt.

Am vergangenen Samstag kam es nun zur Checkübergabe: Ruedi Frehner und Vloggy Strohm überreichten diesen vor dem Basler St. Alban-Tor der sehbehinderten (und in Kerzers zusammen mit Guide Heinz in ihrer Kategorie siegreichen) Läuferin Judith Aeschlimann und Blind-Jogging-Präsident Gabor Szirt (von links nach rechts/Klick aufs Bild zum Vergrössern).

«Der Tag wird uns lange in Erinnerung bleiben», erklärt Gabor Szirt. «2017 sind wir sicher wieder dabei.»

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Prächtiges Wetter, tolle Stimmung und drei Medaillen: Das Blind-Jogging-Team am Kerzerslauf 2016. (Foto: Blind Jogging)

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… und es wurden laufend mehr!

Die Hälfte ist im Kasten: Rund 190 Kilometer haben die beiden Protagonisten auf dem Zähler, bis kommenden Donnerstag kommt noch einmal die gleiche Distanz obendrauf. Vor dem Bahnhof Zug verabschieden Ruedi Frehner und Reto Hunziker rund 30 Läuferinnen und Läufer – gesamthaft haben locker mehr als doppelt soviele die heutige 5. Etappe von Stansstad über Luzern nach Zug zu einem regelrechten Happening werden lassen.

An den Zwischenhalten, bei denen auch Verpflegung angeboten wird, herrscht ein reges Kommen und Gehen – doch je länger der Lauf heute dauert, desto mehr Leute wollen Teil der Geschichte von RUEDIRENNT werden. Der Läuferpulk wächst und wächst: in Gisikon-Root, in Rotkreuz, in Cham. Insbesondere die UBS schickt etliche Läuferinnen und Läufer auf die Strecke, pro gelaufenem Kilometer fliesst ebenfalls Geld in die Projektkasse. Sackstark!

«Zusammenrücken», ruft Stephan Kuppelwieser, der omnipräsente Fahrer des Begleitbusses – sonst haben auf dem Bahnhofsplatz Rotkreuz wohl nicht alle Platz auf dem Foto (siehe oben).

Das Wetter spielt mit: kühl, aber trocken – und auf den letzten gut 15 Kilometern begleitet auch die Sonne diesen wunderschönen Lauf mit Blick auf den Zugersee und die umliegenden Alpen. Die Strecke führt coupiert immer wieder über leichte Kuppeln (auf einer solchen erspäht Reto ein Stück Protein), vorbei an vielen Spaziergängern und Velofahrern, an Seepromenaden und Strandbädern.

Punkto Publikumsinteresse und eindrücklicher Landschaft wird es morgen Sonntag im gleichen Stil weitergehen: Die 6. Etappe führt von Zug nach Zürich durchs idyllische Sihltal. Bereits im Vorfeld haben sich verschiedene Gruppierungen angekündigt – unter anderem auch vom Verein Blind Jogging aus Basel, den «The Special Run for Special People» bei seiner Teilnahme am diesjährigen Kerzerslauf finanziell unterstützen will. Dazu der Geschäftsführer von Special Olympics Switzerland, Bruno Barth. Und bekanntlich wird beim Start in Zug um 11.45 Uhr das Geheimnis um die Kaffeekasse der Firma Moos Bauingenieure gelüftet. Ziel der Etappe sind die Wohnstätten Zwyssig in Zürich, wo wiederum Athletinnen und Athleten der National Winter Games von kommender Woche in Chur auf RUEDIRENNT warten werden.

Einmal mehr ist ein emotionaler Empfang zu erwarten. Und obwohl es am Sonntag auf unserer Homepage ausnahmsweise keinen Bericht geben wird, werden diese Emotionen trotzdem transportiert werden: Schaut einfach in unser öffentliches Facebook-Album «Projekt 2016» – Link siehe unten, keine Anmeldung bei Facebook erforderlich.

Weitere Fotos von der heutigen Etappe gibt es wie immer in unserem öffentlichen Projektalbum auf Facebook.

 

Augensäcke, Mehrkilometer und eine Kappe