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«Tour de Suisse» mit Spendenchecks

Ausnahmsweise mit dem Auto – und nicht rennend: Ruedi Frehner und Reto Hunziker querten noch einmal die Schweiz. An zwei November-Samstagen hat RUEDIRENNT diejenigen Institutionen besucht, die Athletinnen und Athleten an die National Winter Games von Special Olympics in Chur entsandt hatten – und die bereits Teil des «Special Run for Special People 2016» waren. Im Gepäck: neun Checks im Wert von 34’000 Franken!

Zur Erinnerung: Im Rahmen des Projekts 2016 wurde unter anderem der gesamte Medaillensatz der nationalen Winterspiele der weltgrössten Sportbewegung für Menschen mit geistiger Behinderung finanziert. Doch schon rasch war klar: Das überwältigende Sammelergebnis überstieg den finanziellen Rahmen für die geplanten Spenden – ein Luxusproblem.

So entstand die Idee der direkten Unterstützung der Institutionen, die Teil der diesjährigen Laufreise zwischen Bern und Chur Anfang dieses Jahres waren. Die Grösse des Checks richtete sich dabei nach der Grösse des Sportteams in der jeweiligen Einrichtung – dazu musste die Verwendung des Betrages klar definiert werden. Denn bei RUEDIRENNT wird jeder Spendenfranken einem klaren Zweck zugewiesen.

Diese «Tour de Suisse» geriet erneut zum unvergesslichen Erlebnis: So hatten bei der Heilpädagogischen Schule in Stans beispielsweise Schülerinnen und Schüler ein feines «Zmorge» hergerichtet, Kaffee und Kuchen war in der Stiftung Bad Heustrich angesagt – und auch bei der Stiftung Bernaville in Schwarzenberg wurde mit Gutzi und Getränken für das leibliche Wohl gesorgt. Die Stiftung, deren Biker uns vom Start beim Bundeshaus in Bern zum Flughafen Bern-Belp begleitet hatten, wartete zudem mit einer weiteren Überraschung: «Sie haben mit dem gespendeten Geld die Laufgruppe Bernaville ins Lebengerufen», erklärt Ruedi Frehner, «das hat Reto und mich natürlich mächtig gefreut.»

Und abschliessend geht einmal mehr der Dank natürlich an alle Spenderinnen und Spender von RUEDIRENNT, die solche Erlebnisse überhaupt erst möglich machen und für viele strahlende Gesichter sorgen.

 

Die Spendenbeträge und deren Verwendung im Detail:

  • Stiftung Bad Heustrich: 4500 Franken für eine Wintersportwoche 2017
  • Stiftung Sunneschyn Meiringen: 4500 Franken für Vorbereitung/Teilnahme an den Winter Games Austria 2017 in Schladming
  • Procap Sargans-Werdenberg: 4500 Franken für den Ausbau diverser Sportangebote
  • Werkheim Uster: 4500 Franken für die Zentrale Lagerung der Sportkleider
  • Schulheim Chur: 4500 Franken für die Teilnanhme an den National Summer Games 2018 in Genf
  • Stiftung Balm: 4000 Franken für die Sportmaterialbeschaffung für Winter- und Sommerlager
  • Wohnstätten Zwyssig: 3500 Franken für die Teilnahme an den National Summer Games 2018 in Genf
  • Heilpädagogische Schule Stans: 2000 Franken für das Wintersportlager 2017 und ein Wander- und Erlebnislager
  • Stiftung Bernaville Schwarzenberg: 2000 Franken für die Gründung und Austattung der Laufgruppe

 

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Checkübergabe: «MiMeMu» geht auf Reisen

Es war das berühmte Tüpfelchen aufs «i»: Beim Einlauf des «Special Run for Special People» auf den Bahnhofplatz in Chur hatte «MiMeMu» für fetzigen Sound gesorgt und Teilnehmende sowie Zuschauer auf professionelle Art und Weise unterhalten. Für dieses Engagement durch Menschen mit Handicap sagt RUEDIRENNT rückblickend herzlichen Dank – und überreichte der Initiantin und Leiterin Therese Spinas von «Mit Menschen musizieren» einen Check in Höhe von 1500 Franken.

Natürlich soll das Geld – wie bei den RUEDIRENNT-Projekten ein Muss – konkret definiert eingesetzt werden. «Unsere aus sechs Musikern, drei Betreuerinnen und der Leitung bestehende Musikgruppe reist damit Ende Juni nach Einsiedeln», erklärt Therese Spinas. Dort steht der Besuch eines Theaterstücks der «Fremden Vögel», ebenfalls ein Projekt mit Menschen mit Handicap, auf dem Programm. Nebst Reisespesen und Übernachtung in der Jugi Einsiedeln ist auch ein Mittagessen mit der befreundeten Theatergruppe im Betrag eingeschlossen. «Wie schätzen diesen Beitrag zu unserer Weiterbildung sehr», freut sich Therese Spinas.

Das Engagement von RUEDIRENNT in Chur hat übrigens auch auf höchster politischer Ebene Spuren hinterlasssen: «Ihr habt einen grossen Teil dazu beigetragen, dass wir mit den Special Olympics Winter Games» einen gelungenen Anlass in unserer schönen Stadt erleben durfte», so Stadtpräsident Urs Marti in seinem Dankesschreiben – das auch für die weiteren Projekte «allerbesten Erfolg» wünscht.

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Fototermin im City West in Chur: «MiMeMu»-Initiantin Therese Spinas nimmt den RUEDIRENNT-Check von 1500 Franken durch Reto Hunziker und Ruedi Frehner in Empfang – und freut sich bereits jetzt auf einen interessanten Ausflug ihrer Musikgruppe nach Einsiedeln.

 

Link auf die Facebook-Seite von MiMeMu
mehr zum Theaterstück der «Fremden Vögel»

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Checkübergabe: MS-Betroffene freuen sich über 6500 Franken

«Das ist ein wichtiges Zeichen für die Anliegen von MS-Betroffenen und ihren Familien», sagt Regula Muralt in der riesigen Schalterhalle des Zürcher Hauptbahnhofs. Die Kommunikationsleiterin der Schweizerischen Multiple-Sklerose-Gesellschaft hat dort soeben aus den Händen von RUEDIRENNT einen Check über 6500 Franken in Empfang genommen.

Der Betrag ist Teil des Erlöses von «The Special Run for Special People». Fast 43’000 Franken waren beim diesjährigen Laufprojekt zusammengekommen, so dass nebst den ursprünglich definierten Institutionen Special Olympics, Verein Quack und Blind Jogging weitere, sorgfältig evaluierte Projekte für benachteiligte Menschen unterstützt werden können.

«Die grosszügige finanzielle Unterstützung von RUEDIRENNT wird für Gruppenaufenthalte von schwer MS-Betroffenen eingesetzt», erklärt Regula Muralt. In einem solchen Gruppenaufenthalt erleben MS-Betroffene Lebensfreude, abwechslungsreiche Momente und erhalten neue Impulse für ihr oftmals monotones Alltagsleben. «Für kurze Zeit erleben sie eine Normalität, wie sie für gesunde Menschen selbstverständlich ist.»

Die 6500 Franken bedeuten, dass 14 schwer MS-Betroffenen ein Tag im Gruppenaufenthalt geschenkt werden kann. «Die Entlastungsaufenthalte bieten den Betroffenen und ihren pflegenden Angehörigen Zeit, um Kräfte zu tanken», sagt Regula Muralt. «Solche Verschnaufpausen und der Abstand zum Alltag schaffen grundlegende Ressourcen für beide Seiten.»

Um einen solchen Aufenthalt realisieren zu können, benötige es laut Regula Muralt 20 Freiwillige und zwei ausgebildete Pflegefachpersonen.

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Fototermin im HB Zürich: Das RUEDIRENNT-Team mit Reto Hunziker, Jasmin Nunige und Ruedi Frehner überreicht Regula Muralt (Zweite von rechts) von der Schweizerischen MS-Gesellschaft den Check.

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«Luxusproblem» dank überwältigendem Spendenergebnis

Seit gut 34 Tagen ist «The Special Run for Special People» bereits wieder Vergangenheit – jetzt steht die Gesamtsumme, die im Rahmen des Projekts gesammelt werden konnte, offiziell fest: 42’814.40 Franken sind rund um die zehntägige Laufreise von Bern nach Chur zusammengekommen. «Wir sind überwältigt», so der einhellige Tenor bei RUEDIRENNT.

«Dieser Erfolg macht uns stolz», wird Ruedi Frehner in der aktuellen Ausgabe des Magazins «Fit for life» zitiert. Zusammen mit Reto Hunziker hat er auf den letztlich knapp 400 Kilometern viele emotionale Höhepunkte erleben dürfen – insbesondere bei den Zwischenhalten in den Institutionen, in denen Athletinnen und Athleten von Special Olympics wohnen und arbeiten. «Es berührt, wie direkt diese Menschen ihre Freude, Emotionen zeigen», sagt Ruedi. Und Reto ergänzt: «Da könnten wir Nichtbehinderte uns einiges abschauen – auch, wie wenig diese Leute brauchen, um sich zu freuen, herzhaft zu lachen.»

Für Ruedi ist klar: «Ich habe die Bestätigung erhalten, dass ich noch mehr Zeit für benachteiligte Menschen einsetzen möchte.» Ohnehin gilt die Floskel: Nach dem Projekt ist vor dem Projekt – und so reifen im vierköpfigen Kernteam von RUEDIRENNT bereits konkrete Ideen, wie die Reise weitergehen wird.

Vorerst sieht sich das soziale Laufprojekt jedoch mit einer anderen Herausforderung aus der Kategorie «Luxusprobleme» konfrontiert: Die knapp 43’000 Franken sind deutlich mehr als im Vorfeld erträumt. Die drei zugesagten Projekte (Medaillen für die National Winter Games von Special Olympics, Sommerlager des Vereins Quack und Kerzerslauf-Teilnahme für den Verein Blind Jogging) sind finanziert – jetzt geht es in den kommenden Wochen darum, sorgfältig weitere Projekte zu evaluieren.

Auch hier sind Ideen bereits vorhanden. Und wie immer gilt: Jeder gespendete Franken wird zu 100 Prozent für benachteiligte Menschen eingesetzt. Die Details dazu werden natürlich laufend auf www.ruedirennt.ch und über unsere Facebook-Seite kommuniziert.

Die Checkübergabe von 10’000 Franken an Special Olympics fand am 3. März vor grossem Publikum in der Stadthalle Chur statt, Blind Jogging erhielt vergangene Woche den Betrag von 3000 Franken in Basel überreicht. Und weitere 5000 Franken gehen Mitte Juli während des «Kids Camp 2016» in Quarten an den Verein Quack.

Zwar werden alle Spenderinnen und Spender demnächst persönlich angeschrieben, doch vorweg auch schon an dieser Stelle: «Herzlichen Dank, ihr seid grossartig!»

 

Checkübergabe an den Verein Blind Jogging.

Erfolgreicher Kerzerslauf: Checkübergabe an Blind Jogging

bling_jogging_basel_checkuebergabe_gabor_szirt«Highlight des Jahres und gleichzeitig Saisoneröffnung» – so wird der Kerzerslauf auf der Homepage von Blind Jogging beschrieben. Der in Basel domizilierte Förderverein für blinde und sehbehinderte Läuferinnen und Läufer stellte am vergangenen 19. März insgesamt acht sogenannte Tandems.

Dabei wurden im Freiburgischen gleich mehrere Spitzenergebnisse erzielt: Zwei Mal resultierte eine Kategorienbestzeit, ein weiteres Mal reichte es zum zweiten Platz. Unterstützt wurde Blind Jogging auch von RUEDIRENNT: Dem «Projekt Kerzerslauf 2016» wurden bereits im Vorfeld 3000 Franken aus dem «Special Run for Special People» von Bern nach Chur zugesagt.

Am vergangenen Samstag kam es nun zur Checkübergabe: Ruedi Frehner und Vloggy Strohm überreichten diesen vor dem Basler St. Alban-Tor der sehbehinderten (und in Kerzers zusammen mit Guide Heinz in ihrer Kategorie siegreichen) Läuferin Judith Aeschlimann und Blind-Jogging-Präsident Gabor Szirt (von links nach rechts/Klick aufs Bild zum Vergrössern).

«Der Tag wird uns lange in Erinnerung bleiben», erklärt Gabor Szirt. «2017 sind wir sicher wieder dabei.»

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Prächtiges Wetter, tolle Stimmung und drei Medaillen: Das Blind-Jogging-Team am Kerzerslauf 2016. (Foto: Blind Jogging)